Hamburger Tactica 2016: Behind Omaha

17. Januar 2016

Fast ein Jahr ist seit der letzten Hamburger Tactica vergangen.  Und auch dieses Jahr lädt Deutschlands größte Convention für Tabletopper und Figurensammler interessierte Besucher ein, unterschiedlichste Spielsysteme, Figurenhersteller und natürlich auch Bewährtes zu erkunden.

Auch die Interessengemeinschaft Behind Omaha ist wieder dabei, nun zum 4. Mal in Folge.

Das vergangene Jahr war geprägt von den Arbeiten an unserem neuen Regelwerk, dass wir nun stolz unter dem offiziellen Namen „Behind Omaha Version 2.0“ auf der Tactica präsentieren dürfen.

Alle weiteren Infos findet ihr hier: Behind Omaha auf der Hamburger Tactica 2016

Die Hamburger Tactica 2016 findet statt am

27. und 28. Februar 2016 im
Bürgerhaus Wilhelmsburg,
Mengestr. 20, 21107 Hamburg

Samstag den 27. von 10.00 – 20.00 Uhr und Sonntag den 28. von 09.00 bis 16.00 Uhr

Eintritt:
€ 6.- am Samstag,
€ 4.- am Sonntag / € 9.- beide Tage

(Kinder unter 10 Jahren zahlen keinen Eintritt)

 


Behind Omaha: Neues Jahr, neue Termine

5. Januar 2014

banner11_kl

Auch in diesem Jahr werden wieder regelmässig Einführungsspiele zu Behind Omaha im Atlantis Hamburg stattfinden.

Veranstalter ist die Interessensgemeinschaft Behind Omaha Hamburg, die auch die Organisation und Durchführung des Messeauftritts auf der Hamburger Tactica 2014 übernommen hat. Wir werden dort mit unserer Präsentationsplatte im Themenraum D-Day vertreten sein.

Der nächste Termin im Atlantis ist der

08. Februar 2014
10:30 bis 15:30 Uhr

Atlantis Hamburg
Ingolf Tews
Güntherstraße 98-100
22087 Hamburg

+49 (0) 40 600 812 86

eMail: info@atlantis-hamburg.de

Anmeldungen bitte im Atlantis oder unter der folgenden eMail-Adresse: behind_omaha@hadeka.de

Die Hamburger Tactica findet dieses Jahr statt am 22. und 23. Februar. Schwerpunkt ist dieses Jahr der Themenraum „D-Day“. Eingeplant sind u.a. die folgenden Präsentationen:

– Bolt Action, WWII-Tabletop im Maßstab 28mm
– Omaha Beach, Szenario mit Behind Omaha, WWII-Tabletop im Maßstab 20mm / 1:72
– Sword Beach, WWII-Präsentation im Maßstab 6mm
– Pegasus Bridge, WWII-Szenario im Maßstab 20mm / 1:72

Nähere Infos unter Hamburger Tactica 2014.


Infinity: the Game, Sci-Fi Skirmisher im Manga-Style

29. Juli 2013

logo

Vor etwa 3 Monaten konnte ich in unserem Verein, dem Miniwar Hamburg e.V. an einem Infinity-Demospiel teilnehmen. War ich am Anfang noch skeptisch, weil mir der Manga-Stil der Figuren nicht so recht gefallen wollte, war ich jedoch sehr schnell vom Spiel selbst überzeugt. Seitdem bin ich begeisterter Spieler, kämpfe mich durch das überaus komplexe Regelwerk und lerne stetig dazu.

Was ist Infinity: the Game? Ich zitiere die Kurzbeschreibung aus der Infinity-Wiki, dem deutschsprachigen Online-Nachschlagewerk zu diesem Spiel:

„… Infinity ist ein von der spanischen Firma [WWW]Corvus Belli produziertes und vertriebenes Tabletop-Spiel im 28 mm Maßstab. Das Spiel selbst ist ein sogenanntes „Skirmish-Tabletop“. Im Gegensatz zu Einheiten orientierten Tabletop-Systemen, wie z.B. Warhammer, beschäftigt sich Infinity mit Scharmützeln und Gefechten zwischen relativ kleinen Gruppen individueller Miniaturen. Die Illustrationen und das Artwork von Infinity sind stark von den Stil Elementen des Anime und Manga sowie des Cyberpunk beeinflusst.

Das Setting von Infinity: Die Welt von Infinity liegt ca. 175 Jahre in der Zukunft. Die Menschheit ist in der Lage mit Hilfe von Wurmlöchern durch das Weltall zu reisen und hat damit begonnen die Ersten in der Nähe gelegenen Sternensysteme zu besiedeln. Der menschliche Einflussbereich wird durch die Nachfolge Organisation der UNO, O-12 kontrolliert, welche versucht das Gleichgewicht zwischen den einzelnen Großmächten aufrecht zu erhalten und eine gewisse Stabilität zu garantieren. Dem Spieler stehen sieben verschiedene Fraktionen zur Verfügung, deren Konflikte um Ressourcen und Macht reichlich Stoff für spannende Gefechte liefern. …“

Ich entschied mich für die Fraktion Ariadna, speziell die Kaledonische Hochlandarmee, die sich aus Freiwilligen und regulären Truppen sowie einigen irregulären Einheiten zusammensetzt. Entscheidend für meine Wahl waren die weitgehend menschlichen Züge der Miniaturen dieser Sektion. Inzwischen besitze ich ca. 20 Miniaturen, die mehr als ausreichen, um viele interessante Armeelisten zusammenzustellen. Hierzu sowie zu meinen Bauaktivitäten rund um eine eigene Infinity-Spielplatte wird es in meinem Blog weitere Artikel geben.

Um das Spiel selbst hat sich eine sehr lebhafte Community gebildet, die sich regelmässig über Regeln, Spieltermine, Bemal- und Basteltipps sowie Turniere und Meisterschaften austauscht.

In Hamburg wird Infinity neben den vielen privaten Spielstätten im Atlantis Fantasy und Sci-Fi-Spieleladen sowie im Tabletopshop TTS regelmässig gespielt. Die Hamburger Stadtmeisterschaften und die Turniere zu den Qualiifizierungsrunden zu den Deutschen Meisterschaften sowie diese selbst werden von den beiden Läden ausgerichtet. Schirmherr der Turniere ist das deutsche T3-Forum, welches auch die meisten anderen Turniere zu den unterschiedlichsten Spielsystemen veranstaltet. Nähere Infos zu Spielterminen, Turnieren und Events findet ihr unter den obigen Links.


X-Wing: 1. Turnier Raumschlacht über Hamburg

22. Juli 2013

Am vergangenen Samstag fand das bereits angekündigte 1. X-Wing-Turnier der Hamburger X-Wing Community statt. Unter dem Titel „Raumschlacht über Hamburg“ trafen sich 10 Raumpiloten im Fantasy- und Tabletopladen Atlantis, um ihre Fähigkeiten bei der Erkundung der Tiefen des Raumes unter Beweis zu stellen und ihre Kräfte zu messen.

Organisiert wurde das Turnier von Udo77, einem Mitglied des Miniwar Hamburg e.V. in Zusammenarbeit mit dem Atlantis.

udo77

Udo77, der Organisator des Turniers

Die Vorbereitung, Organisation und Duchführung des Turnier war professionell, hier möchte ich Udo77 ein großes Lob aussprechen, denn er war während des ganzen Turniers stets kompetenter und vor allem regelfester Ansprechpartner. Seine Fähigkeiten als Schlichter wurden allerdings nicht abgerufen, denn das Turnier verlief in einer ungemein angenehmen, lockeren Atmosphäre und ausufernde Regeldiskussionen mit Schlichtungsbedarf gab es nicht. Es wurde viel gelacht und gescherzt und hat allein deshalb auch mir als Zuschauer riesigen Spaß gemacht.

aufbau

Letztes Listenstudium beim Aufbau – gleich gehts los…

1.Runde

…und schon sind wir mittendrin!

Ausgelobt waren pro Teilnehmer 3 Spiele a‘ 90 min., es wurde nach dem sog „Deathmatch“-Prinzip gespielt, d.h. eine Partie endet mit der vollständigen Vernichtung der gegnerischen Einheiten bzw. Aufgabe eines Kontrahenten oder nach Ablauf der regulären Spielzeit mit Auszählung der Siegpunkte beider Gegner.

9338240334_e3596b5db8_b

Der Berichterstatter – also ich.

Die Spiele wurde trotz der lockeren Atmosphäre mit der Turnierspezifischen Härte absolviert, d.h. Nachsicht bei vergessenen oder verpatzten Aktionen gab es nicht oder nur in sehr wenigen Einzelfällen. Hervorzuheben ist der Listenaufbau: Im Gegensatz zu den allgemein üblichen Listen mit einem oder 2 schweren (großen) Raumschiffen gab es von diesen nur 2, der Rest bestand aus augewogenen, durchaus redundanten Listen mit 4 normalen Fliegern. Mit einer Ausnahme: Sarge, der verantwortliche Betreiber der 1. deutschsprachigen X-Wing Communityplattform moseisleyraumhafen trat mit einer sog. Schwarmliste von 8 (acht!) Tie-Fightern der imperialen Streitkräfte an:

sarge_liste

Der (Tie) – Schwarm!

sarge_liste_2

Und im 2. Spiel auch noch in „Verweigerter Flanke“…

Die Koordination von insgesamt 12 Raumschiffen auf den Standard-Spileflächen von 92×92 cm war hier besonders zeitintensiv, und so waren die Begegnungen von Sarge die einzigen, bei denen das Zeitlimit erreicht wurde. Ansonsten waren die Spiele binnen 60-80 Minuten beendet.

Gewertet wurden die Partien nach der sog. Buchholz-Wertung, die auch bei Schachturnieren Anwendung findet. Nach dieser Wertung ergab sich dann nach Turnierende folgendes Ergebnis:

Platz Name Fraktion Punkte Feinwertung
1 Maik Rebellen 13 18
2 Nicky „McKnight“ Imperium 13 13
3 Sebastian „Laminidas“ Rebellen 10 18
4 Michael „Mick“ Rebellen 10 13
5 Christian „Wedge Antilles“ Rebellen 10 8
6 Martin „Smarty76“ Rebellen 5 25
7 Marcus „Norton“ Rebellen 5 18
8 Rüdiger „Sarge“ Imperium 3 36
9 Marco Rebellen 0 33
10 Jürgen Imperium 0 25
pokale

Die Pokale: Firespray, Millenium Falke und X-Wing

sieger

Die stolzen Gewinner!!

Fazit: Ein sehr gelungenes Event, das nach einer Wiederholung ruft!

Rechtliches: Bildmaterial stammt aus eigener Quelle oder wurde mit freundlicher Genehmigung von Udo77 übernommen.


Nachlese Tactica 2013

15. März 2013

Nachdem die Tactica nun zumindest für dieses Jahr Geschichte ist, möchte ich eine kleine Nachlese halten.

Für mich als Mitglied der Tactica-2013-Crew der Division Hamburg im Miniwar Hamburg e.V. war die Messe ein voller Erfolg. Unsere Präsentation des Tabletop-Strategiespiels „Behind Omaha 1:72“ wurde sehr gut angenommen, sowohl von den Besuchern als auch von den Veranstaltern der Tactica. An diese ergeht noch einmal mein herzlicher Dank an die tolle Organisation, den wirklich guten Standplatz unserer Platte und vor allem die Einladung zur Tactica 2014. Von den mehr als 1.500 Besuchern der diesjährigen Tactica, was einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von 30% entspricht, fanden so einige den Weg zu unserer Präsentation und ließen uns an beiden Tagen kaum Zeit zum Luftholen.  Mit wenigen Ausnahmen liefen die ganze Zeit über Demospiele, das Interesse am Spiel war nicht zuletzt wegen der unübersehbaren Vorteile sehr groß.

Ich möchte die Vorteile des Systems noch einmal hervorheben

– kostenloses Regelwerk
– flexible Hausregeln
– historischer Bezug, sehr gut und umfassend nachrecherchierbar
– eine aktive Community
– Herstellerunabhängigkeit
– preisgünstiger Einstieg, da keine Nischenprodukte erforderlich sind
– ausbalancierte Profillisten
– nahezu unbegrenzte Erweiterbarkeit
– gleichermaßen für Modellbauer wie für Wargamer attraktiv

Kontakt und mehr:  Community-Forum
Regelwerk und Profillisten: Community-Website Behind Omaha.de

Neben den Aktivitäten rund um unsere eigene Präsentation gab es wieder sehr viel zu sehen, ich konnte mir jede Menge Anregungen für mein Hobby holen und auch einige Händlerkontakte sind nicht zu verachten. Was mich allerdings an meine Grenzen gebracht hat, war das Bring&Buy. Hier konnten private Verkäufer ihre Angebote an der Kasse abgeben, um den Verkauf kümmerte sich das Tactica-Team der Veranstalter. Es war unglaublich voll, zumindest am ersten Tag, und nach gut 45 Minuten in der Warteschlange hatte ich wackelige Beine. Nicht zuletzt auch wegen der Schnäppchen, die ich ergattern konnte und die es zu verteidigen galt.Auch mein Fantasy-Herz schlug wieder höher, denn in den vergangenen Jahren sind einige Hersteller mit Miniaturen auf den Markt gegangen, deren Qualität ausgezeichnet ist und die zumindest mir Anlaß geben, mich weiter vom Games Workshop und seiner Produkt- und Kundenpolitik unabhängig zu machen. So steht in den nächsten Wochen und Monaten ein kompletter Umbau meiner Bretonen an. Ich werde hier dazu einige Artikel verfassen. Nur soviel sei im Vorwege verraten: Die guten alten Landsknechte, Bogenschützen, Fahrenden Ritter  und berittenen Knappen des Games Workshop haben in meiner Bretonen-Armee ausgedient!

 

 

 


Hamburger Tactica 2013: Unser Teaser

31. Dezember 2012

Unser Behind Omaha-Projekt für die Tactica 2013 geht in die Endphase. Zur Vorbereitung und Einstimmung auf das, was Besucher unseres Standes erwartet, hat unser Projektleiter ein Teaser-Video erstellt, was ich Euch nicht vorenthalten möchte. Weihnachten ist vorbei und nun darf es wieder etwas lauter werden. Bitte sehr!


An dieser Stelle noch einmal mein Dank an alle Besucher meines Blogs. Mit 13.000 Klicks in diesem Jahr bin ich stolz darauf, so viele Fans erreicht zu haben. Ich strenge mich an, das es so bleibt!


Najewitz Modellbau: Friedhof im Maßstab 1:72

30. Dezember 2012

Auf der Suche nach alternativen Herstellern von Tabletop-Gelände bin ich auf  die Website von Jens Najewitz gestoßen, der Gebäude und Zubehör  verschiedener Maßstäbe und Epochen in seinem Programm hat.

In erster Linie bietet Jens Najewitz Bausätze aus Resin an, die mit dem Laser gemastert und geschnitten sind, so dass eine sehr hohe Präzision an den Modellen gegeben ist. Seine Modelle werden grundsätzlich unbemalt und unmontiert geliefert, die üblichen Nacharbeiten wie Schleifen, Kleben etc. sind bei diesem Werkstoff jedoch problemlos möglich.

Ich habe für unser Tactica-Projekt im Maßstab 1:72 einen Friedhof bei ihm erworben:

Friedhof in 1:72, Normandie 1944

Meine Erfahrungen mit dem Bausatz sind durchweg positiv, sowohl was die Qualität und den Detailreichtum angeht als auch den Preis von derzeit 21,00 € zzgl. 2,20 € Versand.

Baubericht:

Die Teile sind sauber geschnitten, aber wie bei feinen Resinteilen eigentlich immer, mit vielen Gussresten behaftet. Ich habe die überflüssigen Partien mit einem feinen Skalpellmesser gesäubert, hier muss sorgfältig und vorsichtig gearbeitet werden, da die feinen Teile,  speziell die Gittertore, leicht brechen können.

Tipp: Bei solchen feinen Gittern etc. kann man das ungesäuberte Bauteil mit Sekundenkleber auf eine Papierfläche kleben, nach dem Trocknen bearbeiten und ganz zum Schluß das Papier wieder bis auf eine hauchdünne Schicht herunterschleifen. Das stabilisiert das zerbrechliche Material.

Die Bauteile im Rohzustand

Die Mauersegmente bestehen jeweils aus 2 Platten (links/rechts) und mussten zusammengeklebt werden. Dabei entstanden Schattenfugen, die ich mit Green Stuff aufgefüllt habe.

Schattenfugen in Mauersegmenten

Nachdem die Teile alle gesäubert, die Mauersegmente verleimt, gespachtelt und geschliffen waren, habe ich sie mit grauer Farbe grundiert. Grau deshalb, weil die Mauerfugen mit hellgrauem Mörtel gefüllt sind. Das gibt dann später dem Gebäude und den Mauern ein realistischeres Aussehen.

Nach der Grundierung der Mauersegmente

Nach der Grundierung der Mauersegmente

In nächsten Schritt habe ich die Grundplatte (Base) vorbereitet. Das Maß liegt bei ca. 30 x 20 cm. Im Grunde ist es eine ebenerdige Gebäudebase. Als Material habe ich festen, ca. 1,5 mm starken, beidseitig kaschierten Wellkarton genommen, den ich von beiden Seiten mit verdünntem Bastelkleber versiegelt habe, um ein späteres Verziehen durch Feuchtigkeit (zum Beispiel beim Aufbringen des Grasstreus) zu verhindern. Die Kanten habe ich mit einem stumpfen Gegenstand (Zangengriff, Hammerstiel oder ähnlichem) plan gewalzt.

Friedhof mit Grundplatte

Friedhof mit Grundplatte

Hier wäre, bis auf die Grabsteine und das Finetuning, der Friedhof mit den Teilen des Lieferumfangs fertig.

Im Laufe unseres Projektes, auf der Tactica 2013 eine Geländeplatte für Behind Omaha zu präsentieren, stellten wir jedoch fest, dass der Friedhof  zu unbeschadet wirkt.  Deshalb habe ich die Standard-Mauersegmente gegen Segmente der Fa. AMS-Miniaturen ausgetauscht. Die Teile sind nicht aus Resin, sondern aus einem speziellen Hartgips gegossen. Sie passen optimal auf die Grundplatte und zum Baustil des Friedhofs. Ich habe lediglich die ursprünglichen Stützpfeiler für die Eisentore versendet und mit den Gipsmauern zusammengefügt. Holzleim ist hier durch seine verfüllenden Eigenschaften perfekt:

Die neuen Mauersegmente

Die neuen Mauersegmente

Der letzte Schritt  war die Anordnung der Grabsteine und Reliquien, quasi der Kalvarienberg des Friedhof, wie er in der Normandie und Bretagne an jeder Kirche zu finden ist. Ich hab die Wahl zwischen einer geordneten Reihenstruktur, wie wir es von unseren Friedhöfen gewohnt sind oder aber einer willkürlichen Anordnung. Ich entschied mich für letztere. Dabei setzte ich die Grabsteine in kleine Grabhügel aus mit Holzleim und Farbe gemischtem Vogelsand.

Dann habe ich alle Mauerteile mit verschiedenen Grau- und Brauntöten trockengebürstet. Das folgende Bild zeigt den fast fertigen Friedhof in einem kleinen Diorama.

Der fast fertige Friedhof

Der fast fertige Friedhof

Und hier als Diorama für einen 10er Trupp Infanterie mit Transportmöglichkeiten.

rifle_squad1

10er Trupp Infanterie mit M3A1 Halftrack und GMC-Truck

Fazit: Schon das Grundmodell von Jens Najewitz ist ein ausgezeichneter Bausatz, mit viel Inhalt zum vernünftigen Preis. Durch die Ergänzung mit den Mauersegmenten wird der Friedhof zum zentralen Element einer mit Ruinen übersähten Dorfumgebung. Wie bei allen Gelände- und Gebäudebausätzen muß viel Zeit investiert werden um das gute Stück für den eigenen Bedarf auszugestalten. Das Ergebnis lohnt jedoch m.M.n. diesen Aufwand. Der Friedhof ist ein Blickfang auf jeder Geländeplatte und in den bisher gespielten Simulationen wurde das Gebäude fast immer zum strategischen, heiß umkämpften Mittelpunkt.