Mortheim


In der Warhammer-Welt gibt es eine Stadt, die als die „Stadt der Verdammten“ bezeichnet wird. Einst war sie eine blühende Metropole für Handel und Forschung im Staatsgebiet des Imperiums.

Mortheim - Die Stadt der Verdammten
Durch den Einschlag eines riesigen Kometen mitten in die Stadt wurde diese komplett zerstört ist nun eine Ruinenstadt mit vergifteter Athmosphäre. Überall im ehemaligen Stadtgebiet findet man Splitter des Kometen. Sie werden „Morrsstein“ oder auch „Warpstein“ genannt.

Das Gestein, aus dem der Komet bestand, ist derart selten und kostbar, dass nun aus allen Regionen des Reiches Banden von Kriegern, Söldnern, Dieben und weiterem Gesindel nach Mortheim strömen, um der Splitter habhaft zu werden und gegen Goldstücke, die offizielle Währung des Imperiums, einzutauschen.

Im Spiel Mortheim übernehmen die Spieler die Kontrolle über eine Bande von Abenteurern, die auf der Suche nach eben diesen Splittern aufeinander treffen und Kämpfe um die besten Sammelgebiete austragen. Dabei sind es nicht nur Banden aus freiwilligen Plünderern, sondern auch viele,  die im Auftrag ihrer Lehnsherren und Territorialfürsten in Mortheim „Morrsstein“ einsammeln und dabei vor keinen noch so abwegigen und verachtungswürdigen Methoden zurückschrecken.

Die konkurrierenden Banden treten in einzelnen Szenarien gegeneinander an.

Nachdem die Streitigkeiten (meist wenig friedlich) aus der Welt geräumt wurden suchen die Banden in den Ruinen der Stadt nach Morrsteinsplittern und anderen Schätzen. Wenn die Ergebnisse dieser Suche, die Folgen der im Kampf erlittenen Verletzungen und die aus der gewonnenen Erfahrung resultierenden Erfahrung ausgewertet wurden haben beide Spieler die Möglichkeit, mit den erwirtschafteten Goldstücken neue Ausrüstung zu kaufen und neue Bandenmitglieder anzuheuern.

Vergleichbar mit Warhammer, wird Mortheim von zwei oder mehr Spielern gespielt, wobei jeder Spieler eine Bande von Kämpfern kontrolliert, die zumeist aus 8-15 ca.28mm großen Modellen besteht. Das Spielsystem gehört zu den sog. „Skirmish-Games“ (=Scharmützel-Spiele). Abhängig von ihrer Rasse, ihrem Hintergrund, ihrer Erfahrung und ihrer Bewaffnung haben die Kämpfer unterschiedliche Fähigkeiten. Charakteristisch für Mortheim ist der für ein TableTop-Spiel vergleichsweise stark ausgeprägte Rollenspiel-Charakter, durch den jedes Modell zu einer individuellen Persönlichkeit wird. Die einzelnen Kämpfer werden nach jeder Schlacht erfahrener, lernen neue Fähigkeiten oder verbessern ihre Grundwerte. Selbst Verletzungen aus vorangegangenen Scharmützeln bleiben erhalten, und haben in den darauffolgenden Szenarien ihre Auswirkungen.

Meine Aktivitäten mit Mortheim begannen, als es das Spiel seit bereits 8 Jahren offiziell nicht mehr zu kaufen gab. Als erstes beschaffte ich mir ein gebrauchtes Regelbuch, das ich immer noch besitze und als Grundlage für ein eigenes, den Bedürfnissen unserer kleinen Spielergruppe HaLü angepasttes Regelwerk dienste. Das Buch in drei Teilen im Format A5 wurde Anfang 2012 fertig und wird seitdem fast ausschliesslich verwendet. Ich habe versucht, in das Büchlein alle Artikel aus vergangenen White Dwarf-Ausgaben sowie alle offiziellen Banden einzubauen. Da mir die Struktur des Originalbuchs zu sehr die eines „Regelschreibers“ und weniger eines „Spielers“ erschien, habe ich den Aufbau so geändert, das alle zu einer Spielphase gehörenden  Kapitel zusammengefasst sind. Der nächste Schritt wird die Entwicklung einer neuen Kurzreferenz sein, die dann den Einsatz des Buches im Spiel weitgehend erübrigt.

In den vergangenen 4 Jahren habe ich Gebäude, Straßenzüge und Platten gebaut, um eine variable Spielumgebung schaffen zu können. Dabei bin ich nun bei der 3. Paltte angekommen und hoffe, das es damit dann genug ist, dnn ich habe soviel Baumaterial gesammelt, das ich langsam nicht mehr weiß, wohin damit.

To be continued….

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