SAGA Kreuzzüge: Geländestücke

25. Mai 2017

Wie in meinem letzten Beitrag angekündigt, widme ich mich heute den Geländestücken meiner SAGA-Spielfläche. Ich hatte zuvor noch kein Gelände für eine wüstenähnliche Umgebung gebaut und so war das zunächst einmal Neuland. Für mein Setting „SAGA Dark Ages“ hatte ich bereits erste Erfahrungen mit einer Rollmatte aus Malervlies als Spielfläche gemacht und entschied mich daher, auch für die Kreuzzüge eine solche zu bauen. Es gibt bereits Dutzende von Bauanleitungen für Rollmatten im Internet und da mein Verfahren zur Herstellung sich nicht wesentlich von diesen unterscheidet, beschränke ich mich hier auf die Abbildung und ein paar Details:

  • Größe 90 x 120 cm
  • Mattenmaterial Malervlies, Grammatur 220g/qm
  • Farben: Acrylfarben aus dem Malereizubehör. Acrylfarben bleiben im Gegensatz zu Abtönfarben nach dem Trocknen flexibler und haben eine geringere Rissbildungsneigung beim Aufrollen
  • Bastelleim und Wasser zum Anmischen der Farben. Der Leim sorgt für eine bessere Haftung der Farben, das Wasser für eine bessere Streichfähigkeit
  • Borstenpinsel
  • Methode: Kreisförmiger Farbauftrag, dadurch bilden sich Knötchen im Vliesgewebe, die für bessere Oberflächenstruktur sorgen
  • Etwas Grasstreu, Dekosteinchen

Rollmatte aus Malervlies, 90 x 120 cm

wuestenmatte_2

Detailbild der Matte. Die Struktur ist gut zu erkennen.

Als nächstes habe ich in Eigenbau zwei „Oasen“ erstellt. Die Bases bestehen aus 2mm-Graukarton. Die Palmen fand ich im Kreativ-Markt in Hamburg-Wandsbek, sie mussten zwar noch farblich angepasst werden, da sie im Urzustand sehr plastik-bunt wirkten, das Ergebnis finde ich nach der Behandlung mit Revell-Acrylfarben und Washes von Citadel (Agrax Earthshade) und Vallejo (Model Wash for green vehicles) ganz ansprechend. Der Rest sind Steine aus Styrodur, Vogelsand, Dekobüsche und irisches Moos.

Oase oder Palmenhain – ganz wie es beliebt

Ruine oder Oase oder Palmenhain?

Ich sammelte bei beiden Geländestücken eine Menge Erfahrung, so dass ich mich als nächstes an ein Lehmziegelhaus wagte. Auch hier besteht die Base aus 2mm-Graukarton. Das Gebäude selbst ist aus 6mm-Styrodur-Trittschalldämmung (Größe B=15cm, H=7cm, T=10,5cm), die Wände habe ich nach dem Zusammenbau mit Dispersions-Spachtelmasse verputzt. Die Aussentreppe ist angesetzt nund besteht aus einem Block. Zum Schneiden nahm ich hier einen Styrodur-Heissdrahtschneider zu Hilfe. Die Amphore habe ich mit einigen anderen Gimmicks zusammen am Stand von NanoStrategie auf der Hamburger Tactica 2017 gefunden. Für mich perfekt! Grasbüschel: MiniNatur:

Beim Stöbern im Internet stiess ich auf die Seite FantasyStones, fand die Preise für die Gipsbausätze moderat und bestellte mir zum Test die Ruine Elrias, was mir beim damaligen Preis von knapp 9,00 € ein relativ kleines Risiko zu sein schien. Ich war dann äußerst positiv vom Bausatz überrascht und entschied mich spontan, diese Ruine für mein Kreuzzüge-Setting zu verwenden. Die Wüstenversion war relativ schnell gefertigt, Grundplatte, Fliesen und Ersatzsteine sind beim Bausatz dabei.

FantasyStones: Ruine „Elrias“

Als letztes Geländestück in dieser Serie schwebte mir ein orientalischer Brunnen vor. Vorlagen fand ich im Krippenbau, entschied mich dann aber für eine eigene Variante:

  • Base: 2mm-Graukarton
  • Palmen: KreativMarkt
  • Mauer und Brunnen: Styrodur
  • Säulenreste: FantasyStones, Ersatzmaterial aus der Ruine „Elrias“
  • Strasse: Natursteinpflaster von Conrad, Maßstab H0
  • Amphoren: MiniMonsters von NanoStrategie
  • Grasbüschel: MiniNatur
  • Flechten und Moos: Heki microflor
  • Irisches Moos für Büsche und Baumreste
  • Vogelsand
  • Modellwasser: Aqua von Busch

Nächstes Thema in diesem Blog: Werkstatt von ehemals ams-Miniaturen, Keramik, Maßstab 1:72

 

 

 

 

 

 

 

 

 


SAGA Kreuzzüge: Meine Sarazenen

5. Februar 2017

Wie viele andere Hobbyisten bin auch ich unheilbar mit dem SAGA-Virus infiziert. Ich berichtete ja bereits in ein paar älteren Beiträgen über den Aufbau meiner Normannen (zuletzt meiner Veteranen und Krieger) und einen Spielbericht gegen Wikinger gibt es auch (siehe auch: Das erste Scharmützel). Kenner der Materie ordnen beide Völker natürlich dem Dunklen Zeitalter von SAGA zu.

Kaum hatte ich meine Normannen auf 6 Punkte Spielgröße erweitert und die ersten Spiele absolviert erschien dann die Erweiterung Crescent & Cross (Kreuzzüge). Wieder war ich fasziniert und entschied mich, auch dieses Zeitalter „zu bespielen“.

Auf der Hamburger Tactica 2016 füllte sich dann mein Einkaufsbeutel erschreckend schnell: Die Tactica-Sonderfigur „Saladin“ aus 2014, Regelwerk und Würfel sowie zwei Packungen Plastik-Miniaturen von Gripping Beast wechselten den Besitzer. Meine Einkaufsquellen waren die Stände von Dave Thomas (Gripping Beast) und Stronghold Terrain (Regelwerk, Würfel und so ein bischen Kleinkram….). Den Saladin gab es schon an der Kasse.

Arabische Speerträger und Bodenschützen

Arabische Speerträger und Bodenschützen

Arab Heavy Cavalry

Arabische Schwere Kavallerie

Also begann ich mit dem Aufbau meiner Sarazenen. Das Ziel: 6 Punkte Spielgröße, zusammengesetzt aus 3 Einheiten Veteranen (schwere Kavallerie), 2 Einheiten Krieger (zu Fuß, 1 x mit Speeren, 1 x mit Schwertern) und eine Einheit Bogenschützen, ebenfalls Fußtruppen. Alle Miniaturen liessen sich aus den beiden Plastikboxen zusammenbauen. Mein Kriegsherr sollte die Sonderminiatur „Saladin“ sein.

Ich entschied mich, eine Szene aus der Zeit darzustellen: Ein Templer ergibt sich dem Großen Saladin. Der Templer ist eine Miniatur von Stronghold-Terrain.

Ein Templer ergibt sich _ Mein Kriegsherr Saladin

Ein Templer ergibt sich – Mein Kriegsherr Saladin

Nach den ersten Spielerfahrungen hatte ich feststellen müssen,. dass Kavallerieeinheiten von Veteranen mit einer Truppstärke von 4 zu klein sind, um effektiv kämpfen zu können. Daher entschied ich mich, jeweils 6 Veteranen in einer Einheit im Spiel einzusetzen.

 

1. Einheit Veteranen

1. Einheit Veteranen

2. Einheit Veteranen

2. Einheit Veteranen

Ich wollte meinen Kriegsherrn nicht ohne Leibgarde aufs Feld schicken. Da eine Leibgarde bei SAGA in dieser Form nicht vorgesehen ist, musste eine Kriegereinheit dafür herhalten. Abgesetzt von anderen Kriegern bekamen diese eine einheitliche Gestaltung. Dabei musste ich wieder feststellen, dass die Farbe Schwarz nur dann als solche zur Geltung kommt, wenn sie etwas abgetönt wird. Vielleicht habe ich ein wenig zuviel abgetönt (!), denn nun erscheint die Leibgarde eher blau-grau als schwarz. Nun gut, Übung macht den Meister……

Hatte ich bei meinen Normannen noch Abziehbilder zur Gestaltung der Schilde verwendet, so ging ich diesmal den Weg von Freehands, also mit der Hand gemalten Verzierungen.

1. Kriegereinheit - Die Leibgarde Saladins

1. Kriegereinheit – Die Leibgarde Saladins

Die nächste Kriegereinheit kommt n  wieder bunt daher, aber auch mit Schildzier Marke Einbau (oder Eigenhand??)

2. Kriegereinheit

2. Kriegereinheit

Meine Bogenschützen sind auch ein bunte Truppe, zum Glück konnte ich mir hier die Schildzier schenken – denn Bogenschützen tragen keine Schilde.

Bogenschützen

Bogenschützen

 

Mein nächster Beitrag beschäftigt sich mit Geländestücken für die Wüste. Natürlich auch für SAGA.

 

 

 


Behind Omaha: Neues Regelwerk verfügbar

23. März 2016

Nach fast eineinhalb Jahren Vorbereitungs- und Bearbeitungszeit wurde pünktlich zur Hamburger Tactica am 27. und 28. Februar 2016 das bereits angekündigte Regelwerk Behind Omaha 2.0 fertig. Es ist nebst neuen Markern und Schablonen sowie Profilwertlisten im Downloadbereich der BO-Community-Website zum Download verfügbar.

Wie die Vorgängerversion ist auch BO 2.0 kostenlos, ebenso die angebotenen Spielmaterialien. Letztere werden im Laufe der nächsten Monate laufend erweitert, z.B durch Referenzbögen, Profilwerte für Japan und Musterlisten für Einsteiger.

Behind Omaha - Ein Tabletop-Strategiespiel im Maßstab 1:72

 


Behind Omaha geht in die zweite Runde!

11. Oktober 2015

Wie der Titel schon ausdrückt, geht das Tabletop-Stragtegiespiel Behind Omaha in die zweite Runde. In die Ausgabe 2, Version 1.0 des Regelwerks werden die Spielerfahrungen der Community sowie eine ganze Reihe von Neurerungen einfliessen. Seit ca. 1,5 Jahren arbeitet das Regelteam der Interessengemeinschaft Behind Omaha an dieser neuen Ausgabe, die voraussichtlich ab Januar 2016 die bisherige Ausgabe 1, Version 3.3 ablösen wird.

Die wesentlichen Veränderungen gegenüber der Ausgabe 1 sind

  • Optionale, erweiterte Profilwerte für leichte Infanteriewaffen
  • Neue Bewegungsregeln mit Boni und Abzügen bei verschiedenen Geländearten auch für Infanterie
  • Neue Nationenprofile für Frankreich, Italien, Russland und Finnland
  • Neue Fahrzeugkategorien wie Aufklärungsfahrzeuge, Artilleriebeobachtungsfahrzeuge, Reparaturfahrzeuge
  • Zusätzliche, neue Spieloptionen (z.B. Feuerbereitschaft, Begleitinfanterie, Sanitätsfahrzeuge)
  • Szenarien und Missionen wie „Tigerjagd“, „Dead Man’s Corner“, „Rückzug aus St.Lo“, der „Absturz von Beuzeville“, „Brecourt Manor“ und mehr
  • Komplett überarbeitete Profilwertlisten

Mit der Neugestaltung der Community-Website unter www.behind-omaha.de geht die IG BO (Abkürzung für „Interessengemeinschaft Behind Omaha“) optisch den Weg vom martialisch wirkenden Kriegsspiel hin zur modernen Konfliktsimulation und betont dabei den spielerischen Charakter des Spiels, weniger den militärischen.

Behind Omaha - Ein Tabletop-Strategiespiel im Maßstab 1:72

Zur Zeit läuft noch bis zum 15.10.2015 die erste Testphase des neuen Regelwerks. Nach der Einarbeitung der Änderungen beginnt ab dem 01.11.2015 eine zweite Testphase, diesmal mit einem erweiterten Personenkreis, und im Dezember wird die Ausgabe 2 dann grafisch und aufgearbeitet, Infografiken und Bilder hinzugefügt. Wenn alles gut läuft, wird das fertige Regelwerk 2 dann ab Mitte Januar auf unserer Website zum Download angeboten. Es bleibt, wie bisher auch, kostenlos, ebenso wie die Profilwertlisten und das Spielmaterial wie Schablonen, Marker etc.

Auf der Website kann die weitere Entwicklung verfolgt werden, ebenso wie bei facebook.


Saga: Das erste Scharmützel

13. Juni 2015

Meine Normannen trafen vor kurzem auf ihre ersten Gegner und es entbrannte ein heftiges Scharmützel, das über viele Runden ging und viele Opfer forderte – auf beiden Seiten.

Es waren die Wikinger meines Freundes Jürgen, die mich herausforderten und ich stellte seinen 29 Kämpfern 25 der meinen entgegen. Zur Aufstellung: Beide wählten wir die Armeegröße von 4 Punkten, für ein erstes Spiel mehr als genug. Jarl Jürgen, 2 Einheiten mit je 4 Hirdmen (Veteranen) und je eine Einheit mit 8 Bondi (Kriegern) und 12 Leibeigenen (Bauern) mit Bögen bildeten seine Armee und Baron Hadi hoch zu Ross, 2 Einheiten mit je 4 berittenen Rittern (Veteranen) sowie 2 Einheiten zu je 8 Freien (Kriegern), eine Einheit davon mit Armbrüsten, die meine. Wir begannen das Spiel also beide mit je 6 Saga-Würfeln (jeweils 2 für den Kriegsherrn, je einen für die Veteranen, je einen pro Einheit Krieger oder Bauern).

Wir wählten als Spielziel die vollständige Auslöschung des Gegners, eine Art „Last Man Standing“ des dunklen Zeitalters. Baron Hadi begann mit seiner Aufstellung und schickte seine Armbrustschützen vor, im Rücken gedeckt von beiden Rittereinheiten. Die rechte Flanke sicherten die Krieger zu Fuß, der Baron selbst hielt sich im dritten Glied.

Die Armbrustschützen auf dem Vormarsch, Flankenschutz durch Krieger

Die Armbrustschützen auf dem Vormarsch, Flankenschutz durch Krieger

Beide meiner Kriegertrupps hatten zu diesem Zeitpunkt schon 2 Ermüdungsmarker, da sie sich nach der ersten Bewegung noch zweimal bewegt hatten, um schnell an den Gegner heran zu kommen.

Rückendeckung für die Armbrustschützen

Rückendeckung für die Armbrustschützen

Den Armbrustschützen gegenüber standen die Leibeigenen der Wikinger, vom Jarl nach vorn geschickt um sich mit den normannischen Armbrustschützen einen Fernkampf zu liefern.

Leibeigene Wikinger feuern eine Salve nach der anderen ab

Leibeigene Wikinger feuern eine Salve nach der anderen ab

die Bilder sprechen für sich.....

die Bilder sprechen für sich…..

Der Kampf im Zentrum…

Armbrüste gegen Bögen - Verluste auf beiden Seiten

Armbrüste gegen Bögen – Verluste auf beiden Seiten

Die Gegner schenkten sich nichts. Auf beiden Seiten konnten mehrfach über den Aktivierungspool jeweils 2 zusätzliche Saga-Würfel generiert werden, so dass die Ermüdungsmarker in Massen anfielen und ebenso schnell vom Gegner wieder zum eigenen Vorteil eingesetzt wurden.

Rechts rückten die Wikinger mit ihren Bondi ins Zentrum vor und gingen in den Nahkampf mit den normannsichen Armbrustschützen, der Kampf wogte hin und her, am Ende mussten sich die Wikinger stark dezimiert zurück ziehen.

Bondi ziehen sich zurück

Bondi ziehen sich zurück

Zu diesem Zeitpunkt waren 4 Ritter der Normannen nach links ausgewichen und umgingen die Leibeigenen der Wikinger, gedeckt von der Kapelle. Die übrigen 4 Ritter übernahmen die Rückendeckung der Armbrustschützen. Am rechten Flügel umgingen 8 Krieger der Normannen die Kate und sicherten so die rechte Flanke. Als deren Rückendeckung fungierte Baron Hadi, was sich für die Normannen noch als verhängnisvolle Fehlentscheidung erweisen sollte.

Unterdessen bemerkten die Leibeigenen der Wikinger die heraufziehende Gefahr durch die nach links ausgewichenen Ritter und formierten sich neu.

In die Zange genommen: von vorn durch die Armbrustschützen, von links durch Ritter

In die Zange genommen: von vorn durch die Armbrustschützen, von links durch Ritter

Um dann kam, was kommen musste: die Rittern stürzten sich hoch zu Pferd den Abhang hinunter und schmetterten in die nur leidlich vorbereiteten und schon geschwächten Bauern der Wikinger. Mit 10 Angriffswürfeln (je 2 pro Veteran und zusätzliche 2 aus dem Angriffspool) gegen 2 folgte eine vernichtende Nahkampfrunde, die das Ende der Bauern bedeutete, aber auch den normannischen Veteranen 1 Verlust brachte.

Ein Massaker: 10 gegen 2 Würfel....

Ein Massaker: 10 gegen 2 Würfel….

Am rechten Flügel prallten die 8 normannischen Krieger auf die beiden Hirdmeneinheiten der Wikinger – mit ernüchterndem Ergebnis.  Am Ende der Kämpfe waren die Krieger der Normannen ausgelöscht und die Hirdmen standen im Nahkampf mit Baron Hadi. Bereits nach einer einzigen weiteren Runde war Baron Hadi gefallen, die Hirdmen hatten die rechte Flanke durchbrochen und bedrohten nun die verbliebenen 4 Ritter in deren Flanke. In diesem Kampf fielen dann bis auf einen alle Hirdmen und die 4 Ritter.

Krieger gegen Hirdmen, wer wird wohl gewinnen?

Krieger gegen Hirdmen, wer wird wohl gewinnen?

Fast zeitgleich wurde Jarl Jürgen von den gegen die Leibeigenen siegreichen Rittern angegriffen, konnte sich aber erfolgreich verteidigen und die Ritter auslöschen. Damit hatte er sich freigekämpft und rückte zur Unterstützung seiner restlichen Truppen ins Zentrum vor.

Kurz vor dem Ende....

Kurz vor dem Ende….

Inzwischen waren die Bondi ausgelöscht, der Jarl hielt das Zentrum alleine…

Ein Ritter und ein Krieger gegen einen Bondi...

Ein Ritter und ein Krieger gegen einen Bondi…

Jarl Jürgen nutzt die Gunst der Stunde und rückt vor ins Zentrum

Jarl Jürgen nutzt die Gunst der Stunde und rückt vor ins Zentrum

Am Ende standen dann nur noch der Jarl und ein Armbrustschütze auf dem Feld. Letzterer zog es vor, das Schlachtfeld zu verlassen und so gingen die Wikinger siegreich aus dieser ersten Schlacht hervor.

Glückwunsch an Jarl Jürgen, ich freue mich auf das nächste Duell – dann nach Szenarioregeln.


Saga: Die Normannen – Veteranen und Krieger

30. Mai 2015

Es sind 5 Wochen seit meinem ersten Artikel über meine Saga-Normannen vergangen und in dieser Zeit konnte ich wieder einige meiner Figuren fertig stellen. Obwohl meine Truppe etwas „umstrukturiert“ wurde, ist die 4-Punkte-Starterarmee nun fertig. Ich habe auf die Bauern (= Bogenschützen) zunächst zugunsten einer weiteren Kriegereinheit verzichtet. Diese Bauern und eine weitere Einheit Krieger, diesmal beritten, werden zur Aufstockung meiner Truppe auf 6 Punkte verwendet werden und in der nächsten Zeit bemalt. Gebaut und grundiert sind sie schon.

Aber nun zu den Veteranen (= Hearthguard). Im normannischen Armeegefüge werden sie auch Ritter genannt. Wie bereits im vorigen Artikel erwähnt habe ich die beiden Einheiten zu je 4 Rittern aus den „Mounted Sergeants“ von Fireforge gebaut. Um die Veteranen von den noch zur Armee hinzukommenden berittenen Kriegern zu unterscheiden, die mit Speeren bewaffnet sind, sind meine Ritter mit Schwertern bewaffnet. Auf den Spielverlauf hat dies keinen Einfluss.

Das Basing erfolgte mit Strukturpaste, statischem Gras von Noch, Naturschiefer und zum Teil Naturholz und Bepflanzung von MiniNatur. Ursprünglich hatte ich die Schildwappen per Hand malen wollen, aber auf der Hamburger Tactica fielen mir fertige Nassschiebebilder der schildschmie.de auf und so habe ich diese erstmalig ausprobiert:

Veteraneneinheit 1

Veteraneneinheit 1

Veteraneneinheit 2

Veteraneneinheit 2

Hearthg_2_1

Veteraneneinheit 2 – andere Perspektive

Meine beiden Kriegereinheiten zu je 8 Mann sind ebenfalls von Fireforge, diesmal jedoch aus der Box der „Foot Sergeants“. Die Box bietet genügend Waffenoptionen, um sowohl Krieger mit Speeren als auch mit Armbrüsten auszustatten. Da laut Regelwerk eine einzelne nicht berittene Kriegereinheit der Normannen mit Armbrüsten ausgerüstet sein darf, habe ich mich beim Aufbau für eine Einheit mit Speeren und eine zweite mit Armbrüsten entschieden. Das Basing erfolgte analog zum Rest der Truppe:

Krieger - zu Fuß und mit Armbrüsten für den Fernkampf der Normannen

Krieger – zu Fuß und mit Armbrüsten für den Fernkampf der Normannen

Krieger zu Fuß und mit Speeren - Nahkampf!

Krieger zu Fuß und mit Speeren – Nahkampf!

Die selbe Einheit, andere Perspektive...

Die selbe Einheit, andere Perspektive…

 

Ich bin schon gespannt auf die ersten Partien!


SAGA: Die Normannen kommen!

26. April 2015

  Bereits 2013 habe ich begonnen, mir eine 4-Punkte-Armee Normannen für das Tabletop-Spiel SAGA aufzubauen. Nach dem, was ich seinerzeit in Erfahrung bringen konnte waren/sind die Original Zinn-Miniaturen von Gripping Beast von schwankender Guß-Qualität. Aus diesem Grund und wegen des relativ hohen Preises für die Box mit der Starterarmee (ca. 60,00 €) entschied ich mich für einen Eigenbau aus Plastik-Miniaturen. Auf der Tactica 2013 fielen mir dann wie durch Zufall (!) die Plastikboxen von Fireforge „Deus Vult“ in die Hände, speziell die der „Mounted Sergeants“ und „Foot Sergeants“. Nach einem sehr guten Messedeal hatte ich genügend Minis  für Warlord (=Kriegsherr), Hearthguard (=Veteranen) und Warriors (=Krieger) mit Armbrüsten zum Gegenwert von etwa 25,00 €. Aus meinen Beständen kamen dann noch ein paar Levies (=Bauern) als Bogenschützen von Perry Miniatures dazu und damit war die Starterarmee komplett:

Starterarmee Normannen 4 Punkte

Starterarmee Normannen 4 Punkte

   Als Bases für die berittenen Veteranen verwendete ich Renedra-Bases aus den Plastikboxen von Fireforge, für die Infanterie besorgte ich mir 25mm-Rundbases von Renedra. Die Grundgestaltung der Bases brachte ich schon vor dem Grundieren auf und griff auf Acryl-Strukturpaste vom Discounter zurück. Diese gibt es in verschiedenen Ausführungen, bei mir kam gröbkörnige Paste zum Einsatz.

  Als erstes Modell nahm ich mir den Warlord oder Kriegsherr vor. Dieser sollte sich von den Veteraner deutlich unterscheiden und trägt als einzigers Modell ein Schwert als Waffe. Bei der Bemalung entschied ich mich für einen Stil, der dem Kampfgeschehen Rechnung trägt und so spielen neben Farbgebung, Washing, Bürsten etc. auch Verschmutzung und Abnutzung eine große Rolle. Als Deko auf der Base setze ich neben statischem Gras erstmalig Gebüsch von Mini-Natur sowie gesammeltes Geäst aus der „freien Wildbahn ein:

Norman Warlord (Kriegsherr) von Fireforge

Norman Warlord (Kriegsherr) von Fireforge

Und noch einmal.....

Und noch einmal…..

Im nächsten Artikel stelle ich dann die Veteranen vor.